Schwerin, eine Reise wert

Das Familien-Wochenende in Schwerin war wirklich toll! Es ist eine überraschende Stadt mit tollen Häusern, individuellen Geschäften und tollen Gaststätten und Cafés. Der Schweriner See und die anderen Seen geben der Stadt eine Weite und Ruhe in der man gerne ankommt. Das Schloss ist erstaunlich, weil es durch klare, sanfte und keinesfalls kitschige Farben sehr freundlich und gemütlich aussieht. Auch der Schlossgarten mit seinen Blumenbeeten, Statuen und der Grotte strahlt eine Gemütlichkeit und Natürlichkeit aus, wie man sie sonst nur selten findet. Die Anlage ist gepflegt aber nicht zu übertrieben akkurat. Man hat das Gefühl, dies ist ein Garten in dem man sich bewegen darf und in dem die Natur ihren guten und richtigen Platz hat.

Einzig unser Spaziergang am Schweriner See war nicht ganz wie erhofft. Wir hatten am Abend vorher im Restaurant nachgefragt, ob man denn bis Frankenhorst mit dem Schiff fahren und dann am Wasser zurücklaufen kann. „Ja, das geht wunderbar“ war die Antwort. Die Dame brachte uns auch noch eine kleine Karte und zeigte wo wir da am besten gehen können und wo wir lang müssen. Wir wollten ganz gemütlich max. 6-7 Kilometer am Wasser entlang schlendern und das schöne Wetter genießen. Doch statt dessen mussten wir das erste kleine Stück auf einer kleinen Straße gehen, dann an einer Bundesstraße entlang auf einem kombinierten Fuß- und Radweg. Aber auf beiden Straßen war reger Verkehr und um die Radfahrer vorbeizulassen mussten wir immer wieder an den Rand gehen. Wir waren also mächtig getrieben von den vorbeirauschenden Autos und den Radfahrern. Als wir endlich in ein Waldstück auf einen Waldweg einbiegen konnten mussten wirauch  dort feststellen, dass der Weg keineswegs am Wasser entlang ging, sondern quer durch das Waldstück. Außerdem mussten wir dann nochmal einen mächtigen Umweg laufen, da es an entsprechender Stelle keine Brücke über einen Kanal gab. Letztendlich sind es 12km zum großen Teil in der brütenden Sonne geworden. Na ja, nicht optimal, aber wir haben doch ein bisschen was gesehen von Schwerin…

Ausklang des Urlaubs

Nun ist der tolle Urlaub auch schon wieder vorbei. Unsere Radtour de Ckusäng war wirklich klasse, auch wenn die zum Teil fast unerträgliche Hitze das Vergnügen ein klein wenig getrübt hat. Obwohl, so haben wir in den ausgedehnten Mittagspausen tolle kleine, wildromantische Dörfchen gesehen, die uns sonst vielleicht verborgen geblieben wären. Die Campingplätze waren sehr abwechslungsreich: super-leckere Pizza dafür aber Nationalfeiertags-Party-Lärm in der Nacht beim Ersten, ein mäßiger Alleinunterhalter und ein trockenes Hühnchen beim Zweiten, und gerade der letzte Campingplatz in Blandas, der so verlassen und verwildert aussah, war auf seine Weise das Highlight: Die besten Sanitären Einrichtungen mit einem Klo mit Brille, Deckel und Klopapier! Sauber war es auch noch und wir waren (fast) die einzigen Gäste, die Pferdekoppel grenzte direkt an den Platz, super-leckeres Abendessen im örtlichen Restaurant, Sternenhimmel und himmlische Ruhe am Zelt… besser gehts nicht!

Hier übrigens unsere Route inklusive Höhenprofil: http://www.bikemap.net/…

Der zweite Teil des Urlaubs dann in großer Runde in der Auberge du Cedre in Lauret war auch sehr, sehr schön! So viele schöne Unternehmungen, so gemütliches Abendessen mit Klönen auf der Terrasse, Kanu-Fahren, Klettern, Baden, die beeindruckende Tropfsteinhöhle „Grotte des Demoiselles„, … das ist Urlaub!

Urlaub rückt näher

Nun ist es noch ein Woche und es geht los in den Urlaub. Die Fahrradroute hat der Ckusäng an Ast-Position 4.2.1 ausgearbeitet und ich hab das mal auf die Karte bei Google Maps gebracht. Wenn das Wetter mitspielt, wird’s bestimmt wieder toll! Aber diese steilen Berge, tat das Not? Da gewinnt doch nur wieder 4.1.2 das Berg-Trikot! :-)

Auf jeden Fall ist das schöne neue GPS schon gut vorbereitet, uns den richtigen Weg zu zeigen. Und danach in der Auberge lecker Essen und die nette Gesellschaft genießen. Ich freu‘ mich drauf!

Gans schön

Ein paar Wochen ist es schon her, dass die Gänse im Sonnenuntergang an der Alster ihre Jungen spazierengeführt haben. Die kleinen Gänse sind inzwischen schon groß, aber die Segler drehen nach wie vor ihre Runden im Herzen der schönsten Stadt der Welt.

Das Ende des Internets

Ich habe es gesehen, das Ende des Internets! Es ist sehr beruhigend. Man muss nichts mehr. Alles ist gut. Kein Tweet mit einem Link auf den man klicken muss um zu erfahren, wohin die Reise geht, kein nervigen Popup-Reklamen mehr, keine blicken Werbung die die Seite verdeckt und die ich erst wegkriege, wenn ich die winzige „Schließen“-Schaltfläche gefunden habe, keine sich ins unendliche verlierenden Link-Ketten die einen von Omas bestem Käsekuchen-Rezept über die Spendenaffäre der Partei -piep- zu Sonderangeboten für Zweier-Kajaks geführt haben und man schon wieder den Nachmittag mit Nichts verdaddelt hat…

All das ist vorbei. Nichts müssen, nur noch die Zeit tropfen hören. Schön und entspannt muss es da sein, am Ende des Internets.